Sambia – Menschen vor dem Klimawandel schützen

 

 

 

 

(Fotos stammen aus einem ähnlichen Projekt in Sambia.)

Die wichtigste Einkommensquelle der sambischen Bevölkerung ist die Landwirtschaft. Durch die fortschreitende Abholzung und Zerstörung des Naturraums ist ihre Lebensgrundlage jedoch zunehmend gefährdet. Auch das Klima hat sich in den letzten Jahren verändert. Die Regenzeiten sind inzwischen kürzer und heftiger und führen häufig zu Überschwemmungen. Die Trockenzeiten hingegen halten länger an und so leidet die Landwirtschaft verstärkt unter Dürren und Wassermangel. Ziel des Projektes ist es, das Bewusstsein für den Umwelt und Ressourcenschutz in den Projektgemeinden zu stärken.

Zugleich sollen die Nahrungsmittelsicherheit der Familien verbessert und ihre Existenzgrundlagen gesichert werden. Landwirtinnen und Landwirte lernen in Schulungen Methoden einer nachhaltigen und an den Klimawandel angepassten Landwirtschaft kennen. Gemeinsam mit den Gemeinden richtet Plan außerdem Baumschulen ein, in denen Setzlinge für die Wiederaufforstung herangezogen werden. Um die Fischbestände in den Flüssen zu schonen, unterstützt Plan die Gemeinden beim Anlegen von Fischteichen. Die Teilnehmenden lernen, wie sie Teiche anlegen, die Fischbestände pflegen und das Ökosystem schützen. Durch den Verkauf des Fisches können sie ein sicheres Einkommen erzielen.